Xubuntu Teil 4: Software-Grundausstattung

Die Standard-Einrichtung von Xubuntu enthält eine Menge ausgereifter Software-Anwendungen, die unter freien Lizenzen veröffentlicht werden. Der Dateimanager heißt Thunar, voreingestellter Internet-Browser ist der lieb gewonnene Firefox 59, als Mail-Client wird Thunderbird 52.6 angeboten. Das Büropaket ist LibreOffice. Weitere Standard-Anwendungen sind die Viewer Ristretto und Evince, der Text-Editor Mousepad und der Video-Player Parole. Klassiker wie ssh, vi, grep starte ich im xfce4-Terminal.
Meine Peripheriegeräte – iiyama Monitor, Apple-Eingabegeräte, HP-Drucker und sogar der gute alte Canon Lide 30 Scanner – werden anstandslos erkannt und sind (soweit bisher getestet) voll verwendbar.

Xubuntu Software

Software-Aktualisierung


Weitere Linux-Anwendungen für Ubuntu können komfortabel über das (GNOME) Software Center installiert werden. Hierzu sicherlich demnächst mehr.

Xubuntu Teil 3: Betriebssystem

Wieso Xubuntu? Die Auswahl an Linux Distributionen und Geschmacksrichtungen ist heute ja recht breit gefächert.
Ubuntu wie jeder und seine Mutter? Linux Mint? Debian, der Freiheit wegen? Kali Linux wie Mister Robot (Link zu D. Decker)? LibreELEC mit Kodi als Mediencenter?
Gesucht habe ich eine Linux Distribution, das potentiell frickelarm, weit verbreitet, ressourcensparsam, aktuell und flexibel ist. All das soll Xubuntu als Ubuntu mit Desktop-Umgebung Xfce den Hörensagen nach bieten.
(Nun, ich hätte auch mit einem Dartpfeil auf die Linux-Distributionsliste werfen können.)
Zum Erstellen des Startmediums mit xubuntu-17.10.1-desktop-amd64 nehme ich – nachdem der Startmedienersteller unter Lubuntu auf einem alten Notebook scheiterte – UNETbootin.
Den 2GB-USB-Stick habe ich vorab VFAT_32 formatiert und mit MBR-Partitionstabelle versehen.
Nachdem ich in den F2-Settings bzw. im NUC-BIOS USB in der Startreihenfolge nach vorne gesetzt habe, klappt schließlich auch der Start.
Xubuntu Live Session