Vine RIP

Dienste kommen, Dienste gehen. Der unterhaltsame Kurzvideo-Service Vine – ich berichteteverliert in Kürze seine App und wird seitdem naturgemäß mehr und mehr zur Geisterstadt. Die Entscheidung, Vine abzuschalten, ist Teil der im Herst 2016 begonnenen Aufräumarbeiten bei Twitter (der Kurznachrichten-Serviceanbieter hatte den Dienst 2012 gekauft). Bevor sie der Welt verloren gehen, lege ich mal drei besonders nachgefragte Vines hier ab (catflap, cloudbusiness und ponyflower).

 

Vine: 6 Sekunden müssen reichen

Ich kann es nicht lassen, ein weiterer Account ist angelegt, diesmal springe ich recht spät auf den Zug, Vine gibt es schon seit 2012. Während man bei Twitter seine Mitteilung an die Welt auf SMS-Länge bringt, müssen bei vine.co sechs Sekunden reichen. Darüber hinaus werden die Videoschnipsel nur von Mobilgeräten hochgeladen, im Normalfall direkt aufgenommen und spontan verschlagwortet. (Es ist nicht vorgesehen, Film oder Beschreibung hinterher zu editieren.) Und wie heißt das jetzt, wenn man eine Kurzfilm bei Vine postet? Vielleicht Vinen, nicht zu verwechseln mit [weinen]? Zumindest hat der Name wohl wenig mit Wein zu tun, eher mit Vignette im Sinne einer kleinen Verzierung.

Stop Motion macht schon einmal Spaß.